Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth

Exkursion ins Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth

moedlareuth2010-020

 Alle neunten Klassen fuhren mit ihren Geschichtslehrern und der Organisatorin der Fahrt, der Fachbetreuerin für Geschichte, Frau Schwarz, ins Deutsch-Deutsche Museum nach Mödlareuth. Mödlareuth ist ein Dorf mit etwa 50 Einwohnern an der Grenze zwischen Bayern und Thüringen, das eine Besonderheit aufweist: Es ist seit mehr als 400 Jahren zwischen den beiden Ländern geteilt. 41 Jahre lang verlief die innerdeutsche Grenze mitten durch das Dorf. In Mödlareuth befindet sich seit 1994 ein Freilichtmuseum zur innerdeutschen Grenze. Es besteht zum einen Teil aus einem Originalstück der Mauer, das nach der Wiedervereinigung als Mahnmal erhalten wurde, zum anderen Teil aus einer nachgebauten Sperranlage, wie sie für die Grenze der DDR typisch war. Die Schülerinnen und Schüler konnten anschaulich lernen, dass die DDR-Grenzanlagen aufgrund ihrer Konstruktionsweise und Beschaffenheit überhaupt nicht als Schutzwall gegen den "imperialistischen" Feind dienen konnten, sondern lediglich den Zweck hatten, die DDR-Bevölkerung jahrzehntelang in Menschen verachtender Weise einzusperren.

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(Weitere Fotos in der Bildergalerie. Fotos von Fredrik Herbolzheimer.)