Im Rahmen unserer schulischen Präventionsarbeit nahm sich Rechtsanwältin Janina Heeg Zeit für die 8. Klassen und besuchte unsere Schule zu einem besonderen Projekt rund um das Jugendstrafrecht.
In einer offenen und altersgerechten Gesprächsrunde erklärte Frau Heeg den Schülerinnen und Schülern, welche Regeln und Gesetze speziell für Jugendliche gelten und worin sich das Jugendstrafrecht vom Erwachsenenstrafrecht unterscheidet. Als erfahrene Rechtsanwältin gab sie dabei praxisnahe Einblicke in ihre tägliche Arbeit und machte anhand anschaulicher Beispiele deutlich, welche Konsequenzen strafbares Verhalten haben kann. Gleichzeitig betonte sie, dass das Jugendstrafrecht vor allem einen erzieherischen Ansatz verfolgt.
Besonders wertvoll war, dass Frau Heeg sich viel Zeit nahm, um den Jugendlichen Rede und Antwort zu stehen. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, ihre zahlreichen Fragen zu stellen – etwa zu typischen Alltagssituationen, zu Rechten und Pflichten von Jugendlichen oder zu möglichen Strafen. Die Antworten erfolgten stets verständlich, praxisnah und auf Augenhöhe.
Das Projekt stieß auf großes Interesse und trug dazu bei, rechtliche Zusammenhänge besser zu verstehen und das eigene Verhalten kritisch zu reflektieren. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Rechtsanwältin Janina Heeg für ihr Engagement und ihren wichtigen Beitrag zur Aufklärungs- und Präventionsarbeit an unserer Schule.
Bod
Auch dieses Jahr wurde die Alexander-von-Humboldt-Realschule aufgrund unserer zahlreichen kleineren und größeren Aktionen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt ausgezeichnet. Das "Bayerische Netzwerk Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule" ist ausgezeichnet im UNESCO-Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen (BNE 2030)". Die Flagge wurde von unserem Schulleiter Herrn Frey an unsere Schülersprecherinnen (stellvertretend für unsere ganze Schulgemeinschaft) feierlich überreicht.
Red.
In der Woche vor den Weihnachtsferien durften wir Herr Staatsanwalt Lauerhaas an unserer Schule begrüßen. Im Rahmen des Präventionsprojekts „Mach dein Handy nicht zur Waffe“ besuchte er alle 7. Klassen und informierte die Schülerinnen und Schüler über den verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone und digitalen Medien.
Das Programm macht eindrücklich deutlich, dass Handys nicht nur Kommunikationsmittel, sondern auch Werkzeuge sein können, mit denen andere verletzt werden – zum Beispiel durch Cybermobbing, das Weiterleiten von Fotos und Videos, Beleidigungen in Chats oder die Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Herr Lauerhaas erklärte altersgerecht und anhand anschaulicher Beispiele, welche rechtlichen Konsequenzen solches Verhalten haben kann und wo die Grenzen zwischen Spaß und Straftat verlaufen. Ziel des Projekts ist es, die Jugendlichen zu sensibilisieren, Verantwortung für ihr Handeln im digitalen Raum zu übernehmen und mögliche Folgen frühzeitig zu erkennen.
Besonders wertvoll war, dass sich Herr Lauerhaas viel Zeit für die zahlreichen Fragen der Kinder nahm. Offen und verständlich ging er auf ihre Anliegen ein und schuf damit einen Raum für einen ehrlichen Austausch. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und nahmen viele wichtige Impulse für ihren Alltag mit.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Staatsanwalt Lauerhaas für seinen Besuch und sein Engagement in der Präventionsarbeit.
Bod
Auch in diesem Jahr organisierte die SMV der Alexander-von-Humboldt-Realschule wieder die große Päckchenaktion in Kooperation mit der Bayreuther Tafel. Für uns ist diese Aktion eine Herzensangelegenheit, weil wir zeigen können, wie stark unsere Schulgemeinschaft ist und was wir gemeinsam bewegen können.
Über zwei Wochen hinweg packten viele Schülerinnen und Schüler liebevoll kleine Geschenke für Kinder aus Bayreuth, deren Familien gerade eine schwierige Zeit durchmachen. Jedes einzelne Päckchen bedeutet ein Stück Freude – und die SMV freut sich sehr darüber, dass so viele von euch mitgemacht haben. Auch die Graser Grundschule brachte noch Päckchen vorbei.
Die Zusammenarbeit mit der Bayreuther Tafel liegt uns besonders am Herzen. Sie sorgt dafür, dass die Päckchen genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden. So unterstützen wir gemeinsam Kinder, die sich über ein Weihnachtsgeschenk ganz besonders freuen. Lasst uns auch weiterhin so engagiert bleiben und gemeinsam ein Lächeln in viele Gesichter zaubern.


