Bei bestem Wetter, hervorragender Stimmung und mit beeindruckendem Engagement aller Beteiligten fand das diesjährige Schulfest der Alexander-von-Humboldt-Realschule Bayreuth statt. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern sowie zahlreiche Gäste erlebten einen abwechslungsreichen und rundum gelungenen Nachmittag voller Aktionen, Musik, Kulinarik und Gemeinschaft.
Schon beim Betreten des Schulgeländes wurde deutlich, mit wie viel Herzblut, Kreativität und Einsatzbereitschaft das Kollegium gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern dieses Fest organisiert hatte. Überall auf dem Schulgelände herrschte gute Laune – oben, unten, rechts und links – und die Besucherinnen und Besucher konnten die lebendige und herzliche Atmosphäre unserer Schule miterleben. Besonders beliebt waren die musikalischen Auftritte unserer Musikcombo, die mit ihren Einlagen für beste Stimmung sorgte. Auch verschiedene Tanzeinlagen sowie eine unterhaltsame Modenschau in der Turnhalle begeisterten das Publikum.
Ein besonderes Highlight war die geöffnete Sternwarte, die interessierten Gästen spannende Einblicke in Astronomie und Naturwissenschaft ermöglichte. In der Turnhalle wartete ein großer Minigolf-Parcours auf sportbegeisterte Besucherinnen und Besucher. Außerdem konnten Kinder und Jugendliche beim Basteln mit einer 5. Klasse kreativ werden oder sich mit Henna-Tattoos und weiteren Tattoo-Angeboten verschönern lassen. Großen Andrang gab es auch beim „Adventure-Schein“, der ganz im Sinne Alexander von Humboldt zum Mitmachen und Ausprobieren einlud. Hier mussten verschiedene Stationen absolviert werden – darunter Dosenwerfen, Liegestütze und Sackhüpfen. Wer alle Herausforderungen meisterte, durfte sich am Ende über seinen persönlichen Adventure-Schein freuen.
Technikbegeisterte kamen beim Bereich Lego Robotics voll auf ihre Kosten. Dort wurde gebaut, programmiert und experimentiert. Ebenso beliebt war die Möglichkeit, unser Schulmaskottchen Humbi, den Pinguin, auf T-Shirts, Taschen oder Schlüsselanhänger plottern zu lassen. Die 9a veranstalteten zudem ein eigenes Casino, bei dem Geschick, viel Glück und gute Laune gefragt waren.
Besonders erfreulich war die Teilnahme zahlreicher sozialer und öffentlicher Einrichtungen, die das Fest bereicherten und wichtige Einblicke in ihre Arbeit gaben. Das BRK Bayreuth war mit einer Wiederbelebungsstation vertreten, an der Besucherinnen und Besucher praktische Erfahrungen im Bereich Erste Hilfe sammeln konnten. Auch die Feuerwehr präsentierte Einsatzfahrzeuge und führte eine spannende Löschübung vor, die insbesondere bei den jüngeren Gästen für große Begeisterung sorgte. Die Polizei war ebenfalls vor Ort und bot unter anderem Informationen zur Polizeieignungsprüfung an. An einer Hantelbank am Allwetterplatz konnten Interessierte ihre sportlichen Fähigkeiten testen und gleichzeitig mit den Beamtinnen und Beamten ins Gespräch kommen. Diese Begegnungen waren für unsere Schule besonders wertvoll, da die Förderung ehrenamtlichen Engagements ein wichtiges Anliegen der Alexander-von-Humboldt-Realschule ist. Die positive Zusammenarbeit soll auch künftig weiter ausgebaut und intensiviert werden.
Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Die Eltern, Opas und Omas konnten sich unter anderem über Bratwurstsemmeln, ein großes Kuchenbuffet mit Kaffee, frisch gebackene Waffeln sowie ein Eismobil freuen. Der Elternbeirat unterstützte das Fest tatkräftig mit geschmierten Brotzeiten und Getränken. Ergänzt wurde das Angebot durch eine Saft- und Cocktailbar, die besonders bei den Schülerinnen und Schülern großen Anklang fand.
Ein solches Fest wäre ohne den außergewöhnlichen Einsatz des Kollegiums, der Schülerinnen und Schüler, des Elternbeirats und der externen Partner nicht möglich gewesen. Mit großem Engagement, viel Kreativität und enormem organisatorischem Aufwand haben alle Beteiligten ein Schulfest auf die Beine gestellt, das eindrucksvoll gezeigt hat, wie lebendig, vielfältig und herzlich unsere Schulgemeinschaft ist.
(Fre)
Ein besonderes Highlight im Schuljahr war auch in diesem Jahr wieder die Sonnenuhr-Aktion der Forscherklassen 5a und 5c. Durchgeführt wurde das Projekt von Frau Heider von der Universität Bayreuth, die den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in die Welt der Astronomie ermöglichte.
Vom Karton zur funktionierenden Sonnenuhr
Bereits im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler fleißig gearbeitet: Aus Karton wurden sorgfältig die einzelnen Bauteile der Sonnenuhr ausgeschnitten und vorbereitet. Unter fachkundiger Anleitung von Frau Heider wurden diese dann Schritt für Schritt zusammengesetzt. So entstand aus vielen Einzelteilen schließlich eine funktionierende Sonnenuhr – ein tolles Erfolgserlebnis für alle Beteiligten.
Lernen mit der Sonne
Im Anschluss lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man die Sonnenuhr richtig benutzt und die Uhrzeit anhand des Sonnenstandes bestimmt. Dabei wurde schnell deutlich, wie eng Zeitmessung und Bewegung der Erde miteinander verknüpft sind.
Doch damit nicht genug: Aufbauend auf diesem praktischen Einstieg tauchten die Klassen noch tiefer in die Welt der Astronomie ein. Themen wie das Sonnensystem, die Planeten, Sterne und Galaxien wurden anschaulich erklärt und gemeinsam erkundet.
Ein spannender Blick ins Universum
Die Kombination aus praktischem Arbeiten und theoretischem Wissen machte die Sonnenuhr-Aktion zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur handwerklich tätig werden, sondern auch ihr Verständnis für astronomische Zusammenhänge erweitern.
Ein herzliches Dankeschön an Frau Heider und die Universität Bayreuth für diesen lehrreichen und spannenden Vormittag!
(Red.)


SMV-Fahrt nach Steinbach am Wald (09.03. – 11.03.)
Vom 9. bis 11. März machte sich unsere SMV auf den Weg nach Steinbach am Wald, um gemeinsam zu arbeiten, Ideen zu entwickeln und natürlich auch jede Menge Spaß zu haben.
Anreise und erster Tag (09.03.)
Bereits die Anreise mit dem Zug war ein echtes Highlight: Gute Stimmung, viel Gelächter und die Vorfreude auf die kommenden Tage begleiteten uns von Anfang an. Nach unserer Ankunft bezogen wir zunächst unsere Zimmer und stärkten uns bei einem leckeren Mittagessen.
Am Nachmittag standen Kennenlern- und Gruppenspiele auf dem Programm. Besonders das Spiel „Tower of Power“ sorgte für Teamgeist, Kreativität und viele lustige Momente.
Im Anschluss bereiteten wir uns auf einen Videocall mit Herrn Frey vor. Gemeinsam wurde die neue SMV 2.0 ins Leben gerufen. Dabei entstanden verschiedene Teams, die künftig unterschiedliche Aufgaben innerhalb der SMV übernehmen werden.
Der Tag klang mit Freizeit an der frischen Luft aus – inklusive des inzwischen schon legendären gemeinsamen Gangs zum Edeka. Am Abend sorgte ein Spieleabend für einen gelungenen Abschluss des ersten Tages.
Workshops und Planung (10.03.)
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der SMV-Arbeit. In einem Workshop mit unserem Schulsozialpädagogen Herrn Schumann beschäftigten wir uns mit dem Thema: „Wie plane ich Veranstaltungen?“. Dabei erhielten wir viele hilfreiche Tipps und konnten unser Wissen direkt anwenden.
Anschließend ging es in die konkrete Planung: Für dieses Jahr wurden erste Ideen und Konzepte für das Schulfest, ein WM-Public Viewing sowie ein Fußballturnier im Neon-Style entwickelt. Die Motivation und Kreativität aller Beteiligten waren dabei deutlich spürbar.
Am Abend wurde es dann wieder gemütlicher: Ein Kinoabend sowie ein gemeinsamer Fußballabend rundeten den Tag perfekt ab.
Abschluss und Heimfahrt (11.03.)
Am letzten Tag gab es noch einen besonderen Anlass zu feiern: Eine Klassensprecherin hatte Geburtstag, was für zusätzliche gute Laune sorgte.
Nach dem gemeinsamen Aufräumen traten wir schließlich die Heimreise an. Mit vielen neuen Ideen, gestärktem Teamgeist und tollen Erinnerungen im Gepäck endete eine rundum gelungene SMV-Fahrt.
(Red.)
Vom 27. bis 30. April machten sich die Klassen 10a und 10c gemeinsam auf den Weg zu ihrer Abschlussfahrt nach Freiburg. Schon am ersten Tag starteten wir früh am Morgen mit dem Bus. Trotz der frühen Uhrzeit war die Stimmung von Beginn an richtig gut. Es wurde gelacht, geredet, Musik gehört und schnell war klar: Diese Fahrt würde etwas Besonderes werden.
Nach einer ersten längeren Etappe stärkten wir uns bei einem äußerst noblen Restaurantbesuch – natürlich bei McDonald’s. Gut versorgt ging es anschließend weiter Richtung Freiburg, das wir gegen 15 Uhr erreichten. Unser Hotel lag mitten in der Innenstadt, was sich als perfekt herausstellte, da wir von dort aus alles schnell erreichen konnten. Nachdem die Zimmer bezogen waren, machten wir uns direkt auf den Weg in die Stadt.
Die Stadtführung übernahmen Herr Weinreich und Herr Hartmann, die uns einige wichtige und schöne Orte Freiburgs zeigten. Dazu gehörten unter anderem das Colombischlössle, das Martinstor, das Freiburger Münster, der Augustinerplatz und schließlich auch ein Aussichtspunkt auf dem Berg, von dem aus man einen tollen Blick über die Stadt hatte. So bekamen wir gleich am ersten Tag einen guten Eindruck von Freiburg. Am Abend ging es dann gemeinsam noch einmal in die Stadt, um Freiburg auf eigene Faust zu entdecken und ein wenig „unsicher“ zu machen.
Am zweiten Tag fuhren wir direkt nach dem Frühstück nach Straßburg. Dort starteten wir am Place Kléber und durften die Stadt in Gruppen erkunden. Viele nutzten die Zeit zum Shoppen, andere gönnten sich einen Matcha Latte, Kaffee oder typischen Flammkuchen. Die Stadt mit ihren schönen Gassen, Geschäften und Cafés kam bei vielen sehr gut an.
Anschließend ging es weiter zum Europäischen Parlament. Was zunächst vielleicht nach einer eher trockenen Besichtigung klang, wurde zu einem echten Erlebnis. Die EU-Abgeordnete Maria Noichl empfing uns persönlich und erzählte sehr lebendig von ihrer Arbeit. Besonders beeindruckend war, dass sie offen davon berichtete, selbst „nur“ einen Realschulabschluss zu haben. Damit zeigte sie uns, dass politische Wege nicht immer geradlinig verlaufen müssen und dass Engagement, Interesse und Einsatz viel bewirken können. Mit Humor, Witz und vielen spannenden Einblicken brachte sie uns Politik sehr nah. Danach durften wir sogar noch an einer Sitzung des Europäischen Parlaments teilnehmen.
Am Abend waren viele ziemlich müde und fielen direkt ins Bett. Einige andere ließen den Tag gemeinsam mit Herrn Hartmann und Herrn Weinreich ausklingen und schauten Champions League, Paris gegen Bayern.
Der Mittwoch war für viele das große Highlight der Fahrt: der Besuch im Europa-Park. Schon beim Betreten des Parks war die Begeisterung groß. In Gruppen konnten wir den Park erkunden, Achterbahnen fahren, Shows anschauen und die verschiedenen Themenbereiche erleben. Besonders beliebt waren natürlich die großen Bahnen wie Silver Star, Blue Fire, Wodan, Euro-Mir und Voltron. Für viele sorgten die schnellen Fahrten, Loopings, steilen Abfahrten und langen Wartezeiten für Gesprächsstoff. Aber auch die ruhigeren Attraktionen, Essensstände und die besondere Atmosphäre im Park machten den Tag zu einem echten Erlebnis. Egal ob Adrenalinjunkie oder eher vorsichtiger Mitfahrer – im Europa-Park kam jeder auf seine Kosten.
Nach diesem actionreichen Tag ging es am Abend zurück nach Freiburg. Dort nutzten wir noch einmal die Gelegenheit, gemeinsam in die Stadt zu gehen, etwas zu essen, durch die Innenstadt zu laufen und den letzten Abend der Abschlussfahrt zu genießen.
Am Donnerstag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Nach dem Frühstück wurden die Zimmer geräumt, die Koffer gepackt und viele deckten sich noch mit Proviant für die Heimreise ein. Anschließend traten wir die Rückfahrt an.
Insgesamt war die Abschlussfahrt der Klassen 10a und 10c nach Freiburg eine sehr gelungene Reise. Wir hatten viel Spaß, haben neue Eindrücke gesammelt, Straßburg und Freiburg kennengelernt, Politik einmal ganz anders erlebt und mit dem Europa-Park ein echtes Highlight gehabt. Die Fahrt wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
(Red.)



