Vom 27. bis 30. April machten sich die Klassen 10a und 10c gemeinsam auf den Weg zu ihrer Abschlussfahrt nach Freiburg. Schon am ersten Tag starteten wir früh am Morgen mit dem Bus. Trotz der frühen Uhrzeit war die Stimmung von Beginn an richtig gut. Es wurde gelacht, geredet, Musik gehört und schnell war klar: Diese Fahrt würde etwas Besonderes werden.
Nach einer ersten längeren Etappe stärkten wir uns bei einem äußerst noblen Restaurantbesuch – natürlich bei McDonald’s. Gut versorgt ging es anschließend weiter Richtung Freiburg, das wir gegen 15 Uhr erreichten. Unser Hotel lag mitten in der Innenstadt, was sich als perfekt herausstellte, da wir von dort aus alles schnell erreichen konnten. Nachdem die Zimmer bezogen waren, machten wir uns direkt auf den Weg in die Stadt.
Die Stadtführung übernahmen Herr Weinreich und Herr Hartmann, die uns einige wichtige und schöne Orte Freiburgs zeigten. Dazu gehörten unter anderem das Colombischlössle, das Martinstor, das Freiburger Münster, der Augustinerplatz und schließlich auch ein Aussichtspunkt auf dem Berg, von dem aus man einen tollen Blick über die Stadt hatte. So bekamen wir gleich am ersten Tag einen guten Eindruck von Freiburg. Am Abend ging es dann gemeinsam noch einmal in die Stadt, um Freiburg auf eigene Faust zu entdecken und ein wenig „unsicher“ zu machen.
Am zweiten Tag fuhren wir direkt nach dem Frühstück nach Straßburg. Dort starteten wir am Place Kléber und durften die Stadt in Gruppen erkunden. Viele nutzten die Zeit zum Shoppen, andere gönnten sich einen Matcha Latte, Kaffee oder typischen Flammkuchen. Die Stadt mit ihren schönen Gassen, Geschäften und Cafés kam bei vielen sehr gut an.
Anschließend ging es weiter zum Europäischen Parlament. Was zunächst vielleicht nach einer eher trockenen Besichtigung klang, wurde zu einem echten Erlebnis. Die EU-Abgeordnete Maria Noichl empfing uns persönlich und erzählte sehr lebendig von ihrer Arbeit. Besonders beeindruckend war, dass sie offen davon berichtete, selbst „nur“ einen Realschulabschluss zu haben. Damit zeigte sie uns, dass politische Wege nicht immer geradlinig verlaufen müssen und dass Engagement, Interesse und Einsatz viel bewirken können. Mit Humor, Witz und vielen spannenden Einblicken brachte sie uns Politik sehr nah. Danach durften wir sogar noch an einer Sitzung des Europäischen Parlaments teilnehmen.
Am Abend waren viele ziemlich müde und fielen direkt ins Bett. Einige andere ließen den Tag gemeinsam mit Herrn Hartmann und Herrn Weinreich ausklingen und schauten Champions League, Paris gegen Bayern.
Der Mittwoch war für viele das große Highlight der Fahrt: der Besuch im Europa-Park. Schon beim Betreten des Parks war die Begeisterung groß. In Gruppen konnten wir den Park erkunden, Achterbahnen fahren, Shows anschauen und die verschiedenen Themenbereiche erleben. Besonders beliebt waren natürlich die großen Bahnen wie Silver Star, Blue Fire, Wodan, Euro-Mir und Voltron. Für viele sorgten die schnellen Fahrten, Loopings, steilen Abfahrten und langen Wartezeiten für Gesprächsstoff. Aber auch die ruhigeren Attraktionen, Essensstände und die besondere Atmosphäre im Park machten den Tag zu einem echten Erlebnis. Egal ob Adrenalinjunkie oder eher vorsichtiger Mitfahrer – im Europa-Park kam jeder auf seine Kosten.
Nach diesem actionreichen Tag ging es am Abend zurück nach Freiburg. Dort nutzten wir noch einmal die Gelegenheit, gemeinsam in die Stadt zu gehen, etwas zu essen, durch die Innenstadt zu laufen und den letzten Abend der Abschlussfahrt zu genießen.
Am Donnerstag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Nach dem Frühstück wurden die Zimmer geräumt, die Koffer gepackt und viele deckten sich noch mit Proviant für die Heimreise ein. Anschließend traten wir die Rückfahrt an.
Insgesamt war die Abschlussfahrt der Klassen 10a und 10c nach Freiburg eine sehr gelungene Reise. Wir hatten viel Spaß, haben neue Eindrücke gesammelt, Straßburg und Freiburg kennengelernt, Politik einmal ganz anders erlebt und mit dem Europa-Park ein echtes Highlight gehabt. Die Fahrt wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
(Red.)
