Freitag, 15 Juni 2018 09:41

Mal nachgedacht!

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Mal nachgedacht!

Die Schüler der Klasse 6B haben sich in einer Vertretungsstunde mit der Frage auseinandergesetzt, was sie gerne ändern würden im Großen wie im Kleinen, in ihrem Leben und in der Welt.
Es ist wichtig, dass Schüler darüber nachdenken, denn später werden sie als Politiker, Unternehmer, Angestellte, Eltern die Welt mitgestalten und werden wollen, dass auch ihre Kinder glücklich sind. Glücklichsein kann man sich aber nicht kaufen, es ist die Folge von Bemühungen, Zielorientiertheit, Arbeit und Vorstellungskraft. Eine große Vorstellungskraft braucht man schon, um sich „auszumalen“, wie es besser gehen könnte in unserer sonnigen Welt, die leider einige Schattenseiten aufweist.
Dies ist eine kleine Auswahl von etlichen gelungenen Schülerarbeiten!
Dr. E. Thummert

Was möchte ich ver/-ändern?
Ich möchte, dass nicht alle auf ihre Handys gucken. Bald sind alle von den Handys besessen und schauen nicht mehr auf die Straße. Es sollen nicht mehr alle versessen auf Handys bzw. Computer sein. Soll es wohl bald auch elektronische Schnuller geben? Wenn das Baby weint, wird es technisch beruhigt? Und die Mütter sind nicht mehr in der Lage, ihr eigenes Kind zu versorgen?
In der Schule gibt es dann vielleicht auch keine Bücher mehr, sondern Tablets. Denkt doch mal nach, was aus der Gesellschaft wird. Bald will man nicht mehr in die Öffentlichkeit, weil man im Internet gehatet wird!
(Viktoria Mackert, 6B)
Ich würde gerne in Deutschland verändern, dass nicht mehr so auf Flüchtlinge heruntergeschaut wird, denn das sind auch Menschen, die eben aus einem anderen Land geflüchtet sind, in dem Krieg herrscht, meist mit falschen Pässen, in überfüllten Bussen.
Meistens sind die Flüchtlinge auch dankbar und planen keine „Angriffe, Morde, usw.“ Versetzt euch doch mal in die Lage von ihnen. Ihr lebt in einem Land in dem Krieg herrscht euer Haus wurde gesprengt, eure Eltern sind bei diesem Anschlag ums Leben gekommen. Ihr entscheidet euch, in ein Land, in dem Frieden herrscht, zu flüchten, nehmt den Weg über den Ozean in Kauf. Ihr seht, wie viele Leute sterben, habt keine Lebensperspektive mehr. Zum Glück kommt ihr in einem Land an, das sich Deutschland nennt. Die Sprache könnt ihr nicht sprechen und jeder schaut auf euch hinab. Denkt mal daran, was diese Leute auf sich genommen haben. Diese Menschen leben meist in Unterkünften mit vielen anderen Flüchtlingen zusammen, sie haben keine separaten Raum für sich alleine. Jeder zehnte Mensch wird irgendwann kriminell, auch Deutsche, nicht nur Flüchtlinge.
(Anna Ernst, 6B)
Wenn ich etwas verändern könnte, wäre es die Tierquälerei. Viel zu oft werden Tiere misshandelt und sogar ermordet. Ich finde es zudem auch schade, dass Tiere laut Gesetz als eine Sache behandelt werden. Für die Besitzer eines Tieres ist es ebenfalls eine Qual, wenn ihr eigenes Tier tot vor einem liegt und es von der Polizei als Sachschaden aufgenommen wird. Manche Menschen haben einen Hass auf ein Tier, oder auf mehrere, und bringen sie aus Spaß um. Sie quälen die Tiere, bis sie entweder für immer geschädigt oder tot sind. Diese Menschen verstehen nicht, dass Tiere Gefühle haben. Ich möchte eine Welt ohne Quälerei. Viel zu oft werden auch wilde Tiere, wie z.B. der Tiger gejagt und umgebracht, nur wegen des Fells, Elefanten werden wegen ihrer Stoßzähne gejagt. Das ist unverantwortlich aus meiner Sicht  und sollte verboten werden. Das Verletzen von Tieren im Allgemeinen ist eine mehr als unverantwortliche Straftat.
(Vanessa Bösl, 6B)
Ich möchte verändern, dass es nicht immer so viel Streit gibt, der unnötig ist, weil man nicht wegen jedem Bisschen streiten muss. Und wenn man mal streitet, sollte man nicht immer die anderen mit hineinziehen, da sich ohnehin alles wieder beruhigen wird. Streit ist nicht immer das Beste, für keinen der Beteiligten. Manche wollen, dass man sich auf ihre Seite stellt, aber das kann man vielleicht nicht. Aus diesem Grund sollte man einmal darüber nachdenken, ob sich streiten wirklich lohnt.
(Sabrina Heigl, 6B)
Ich würde die Tierquälerei ändern, weil oft Hunde und andere Tiere misshandelt werden. Sie werden in kleinen Räumen gehalten und geschlagen. Ich finde, wenn man sich Tiere hält, sollte man sie liebevoll behandeln. Manche Leute setzen ihre Tiere aus, die sich dann selber etwas zum Fressen suchen und um ihr Überleben kämpfen müssen. Auch auf Bauernhöfen werden beispielsweise Schweine und Hühner in einem kleinen Raum gehalten. Manche Menschen streuen Giftköder oder verteilen spitze Sachen im Park oder auf Wiesen. Tiere haben auch ein Herz! Allgemein verstehe ich Menschen nicht, die Tiere hassen und wenn, dann sollen sie sie doch in Ruhe lassen oder noch besser in ihnen Freunde sehen. Es kommen immer mehr Nachrichten, die von Tierquälerei berichten. Aber es gibt auch Menschen, die helfen und vielleicht könnte man auch eine Station für Tiere in jedem Land bauen, wo sie gepflegt werden können.
(Janine Zeitler, 6B)