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Sonntag, 07 Dezember 2014 04:59

Unsere Schulsanis haben`s drauf

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Fortbildung des Schulsanitätsdiensts am 26.09.14

Am 26.09.14 nahmen wir an einer Fortbildung für Schulsanitäter des BRK Bayreuth teil, Das Thema war „Reanimation und praktisches Zirkeltraining“. Die Fortbildung umfassteinsgesamt6 Unterrichtseinheiten an verschiedenen Stationen.

1. Station:

Bei der ersten Station zeigte uns ein Notarzt die richtige Reanimation(Herzmassage beim Kreislaufzusammenbruch) an einer Übungspuppe. Der richtige Rhythmus zum Reanimieren ist eigentlich 30 mal Herzdruckmassage und 2 mal beatmen, aber der Notarzt hat gesagt, dass das Beatmen eigentlich sinnlos ist, weil jede Unterbrechung des Reanimierens schlecht für den Patienten. Entscheidend für eine erfolgreiche Wiederbelebung bleibt, dass das Blut wieder so gut wie möglich durch die Herzdruckmassage im Kreislauf gehalten wird

Bild Station1

2. Station:

Danach gingen wir zur Station: „Ruhigstellung von Knochenbrüchen mit Hilfe des Sam Splints.“ Danach zeigten uns zwei Rettungssanitäter die richtige Anwendung der Sam Splints. Als Erstes muss man die Sam Splints an dem „gesunden“ Arm anmodellieren und dann an dem verletzten Arm befestigen, z.B. mit einer Mullbinde

Station 2

3. Station:

An dieser Station ging es um die Einsatzfahrzeuge des Bayerischen Roten Kreuzes. Die Fahrzeuge wurden uns umfangreich von innen und außen vorgestellt. Dabei wurde uns erklärt, dass eine Fehlalarmierung sehr teuer ist, weil der Rettungsdienst in der Zeit, in der er den Fehlalarm hat, nicht zu anderen Einsätze kann, bei denen es z.B. um Leben oder Tod geht.

4. Station:

Bei der nächsten Station ging es um die Beurteilung der Vitalparameter Puls und Blutdruck. Dort durften wir mit dem Blutdruckmessgerät vertraut werden. Wir lernten den Puls mit der Hand und auch mit dem Sketoskop zu messen. Beim Puls fühlen muss man zunächst den Puls suchen. Dies macht man am besten, indem man den Daumen entlang fährt, bis man zur einer Einkerbung am Handgelenk kommt. Nun muss man das Blutdruckmessgerät am Oberarm anbringen und so lange aufpumpen, bis kein Puls mehr zu spüren ist. Nun schaut man auf die Anzeige des Messgeräts, wo nun der Zeiger steht. Dies ist der obere Wert. Nun muss man die Luft wieder raus lassen. Sobald man den Puls wieder spürt, muss man wieder ablesen. Dies ist der untere Wert.

Mit dem Sketoskop geht es fast genauso. Man drückt solange Luft hinein, bis man das Blutrauschen nicht mehr hört. Dies ist der obere Wert. Dann lässt man Luft ab, bis das Rauschen wieder zu hören ist. Dies ist der untere Wert.

5. Station:

Bei dieser Station war das Thema Stillung starker Blutungen (z.B. der Hauptschlagader).

Wenn sich jemand in die Hauptschlagader geschnitten hat, muss man sofort die Blutung stillen und den Notarzt rufen. So stillt man die Blutung: Der Arm wird über das Herz gehalten, der Blutfluss an der Oberarminnenseite abgedrückt und danach der Druckverband angelegt. Den Druckverband legt man mit einem Verbandspäckchen an, das mit der Wundauflage auf die Wunde gelegt wird, und wickelt den Verband ca. dreimal herum. Nun nimmt man einen möglichst sterilen Verband, legt ihn in den Verband hinein und wickelt nun den restlichen Verband außenherum. Dabei sollte das Hochhalten des Armes beibehalten werden. Der Verletzte sollte keinesfalls stehen! Wird der Verband am sitzenden Verletzten angelegt, ist von einem zweiten Helfer sicherzustellen, dass der Verletzte nicht vom Stuhl kippen kann.

Station 5

6. Station:

Bei der letzten Station ging es um die Versorgung von großflächigen Schürfwunden. Man deckt Schürfwunden mit mehreren großen Pflastern ab, bis sie ganz zu gedeckt sind, und dann muss man den Verband anlegen.

Hier kommt ihr noch zum BRK Artikel:

http://www.leitstelle-bayreuth.de/nachrichten/34506/details_1.htm