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thinkingday2017

Heute, am 22. Februar, wird der „Thinking Day“ von Pfadfindern und Pfadfinderinnen aus der ganzen Welt gefeiert. Aber warum gibt es diesen besonderen Feiertag? Das Datum geht jedenfalls auf den gemeinsamen Geburtstag des Begründers der Pfadfinderbewegung, Robert Baden-Powel, und seiner Frau zurück.

Es wurde im Jahre 1926 erstmals vom Verband der Pfadfinderinnen und Mädchenführer, die mit ca. 10 Millionen Mitglieder in 145 Ländern als weltweit größte ehrenamtliche Organisation für Mädchen und junge Frauen schon damals bekannt war, bei der internationalen Pfadfinderinnenkonferenz zum Thinking Day in den USA aufgerufen.

Seitdem werden am Pfadfindertag zahlreiche Spendenaktionen gestartet. Durch das Sammeln des Thinking Day Pennys (5 Cent pro Lebensjahr) für internationale Hilfsprojekte für Pfadfinderinnen und Pfadfinder in ärmeren Ländern lernen sie auch die Solidarität der weltweiten Bewegung kennen. Außerdem tragen viele Pfadfinder auf der ganzen Welt an diesem einen Tag ihre auffällige Kluft oder „Uniform“, beispielsweise in der Schule, verschicken Postkartengrüße, um den Stolz und die Verbundenheit gegenüber der Bewegung zu zeigen. Jedes Jahr gibt es ein anderes leitendes Motto. Das für 2017 lautet:

 „Grow! Zusammen wachsen!"

Auch einige Schüler unserer Realschule sind stolze Pfadfinder. Dazu gehören Anne, Florian und Jonas aus der Klasse 6a. Sie gehören dem "Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder Himmelkron" (VCP) an. In der Gemeinde gibt es im "Stamm Graf Otto von Orlamünde" verschiedene Unterteilungen von Gruppen. Die drei Sechstklässler sind Mitglieder der „Backenhörnchen“. Auch sie - wie viele Millionen von Pfadfindern - kamen mit ihrer Pfadfinderkluft in die Schule und stellten ihren Verein mit Engagement vor. Sie erklärten uns ihre „Aufgaben“ als Pfadfinder und ihre Gründe, warum sie sich mit Freude für das Pfadfinderdasein begeistern. Zu den Tätigkeiten eines Pfadfinders oder einer Pfadfinderin gehört das Erlernen von Pfadfindertechniken wie Feuer machen, Erste Hilfe oder das Umgehen mit Karte und Kompass. Auch die Selbstständigkeit wird durch das Schmieden, Töpfern oder Basteln gefördert. Zum spaßigen Aktivitäten werden auch Nachtwanderungen, Musizieren und Fußballspielen usw. veranstaltet.

Wenn ihr noch weitere Fragen habt, dann wendet ihr euch an Florian, Anne oder Jonas J.

Sarah Mustafa-Ibrahim

 

 

Weitere Infos: 

https://www.kuriose-feiertage.de/welttag-der-pfadfinder-thinking-day/ 

http://www.vcp-himmelkron.de/n/Pfadfinden.html 

 

 

 

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Fortbildung des Schulsanitätsdiensts am 26.09.14

Am 26.09.14 nahmen wir an einer Fortbildung für Schulsanitäter des BRK Bayreuth teil, Das Thema war „Reanimation und praktisches Zirkeltraining“. Die Fortbildung umfassteinsgesamt6 Unterrichtseinheiten an verschiedenen Stationen.

1. Station:

Bei der ersten Station zeigte uns ein Notarzt die richtige Reanimation(Herzmassage beim Kreislaufzusammenbruch) an einer Übungspuppe. Der richtige Rhythmus zum Reanimieren ist eigentlich 30 mal Herzdruckmassage und 2 mal beatmen, aber der Notarzt hat gesagt, dass das Beatmen eigentlich sinnlos ist, weil jede Unterbrechung des Reanimierens schlecht für den Patienten. Entscheidend für eine erfolgreiche Wiederbelebung bleibt, dass das Blut wieder so gut wie möglich durch die Herzdruckmassage im Kreislauf gehalten wird

Bild Station1

2. Station:

Danach gingen wir zur Station: „Ruhigstellung von Knochenbrüchen mit Hilfe des Sam Splints.“ Danach zeigten uns zwei Rettungssanitäter die richtige Anwendung der Sam Splints. Als Erstes muss man die Sam Splints an dem „gesunden“ Arm anmodellieren und dann an dem verletzten Arm befestigen, z.B. mit einer Mullbinde

Station 2

3. Station:

An dieser Station ging es um die Einsatzfahrzeuge des Bayerischen Roten Kreuzes. Die Fahrzeuge wurden uns umfangreich von innen und außen vorgestellt. Dabei wurde uns erklärt, dass eine Fehlalarmierung sehr teuer ist, weil der Rettungsdienst in der Zeit, in der er den Fehlalarm hat, nicht zu anderen Einsätze kann, bei denen es z.B. um Leben oder Tod geht.

4. Station:

Bei der nächsten Station ging es um die Beurteilung der Vitalparameter Puls und Blutdruck. Dort durften wir mit dem Blutdruckmessgerät vertraut werden. Wir lernten den Puls mit der Hand und auch mit dem Sketoskop zu messen. Beim Puls fühlen muss man zunächst den Puls suchen. Dies macht man am besten, indem man den Daumen entlang fährt, bis man zur einer Einkerbung am Handgelenk kommt. Nun muss man das Blutdruckmessgerät am Oberarm anbringen und so lange aufpumpen, bis kein Puls mehr zu spüren ist. Nun schaut man auf die Anzeige des Messgeräts, wo nun der Zeiger steht. Dies ist der obere Wert. Nun muss man die Luft wieder raus lassen. Sobald man den Puls wieder spürt, muss man wieder ablesen. Dies ist der untere Wert.

Mit dem Sketoskop geht es fast genauso. Man drückt solange Luft hinein, bis man das Blutrauschen nicht mehr hört. Dies ist der obere Wert. Dann lässt man Luft ab, bis das Rauschen wieder zu hören ist. Dies ist der untere Wert.

5. Station:

Bei dieser Station war das Thema Stillung starker Blutungen (z.B. der Hauptschlagader).

Wenn sich jemand in die Hauptschlagader geschnitten hat, muss man sofort die Blutung stillen und den Notarzt rufen. So stillt man die Blutung: Der Arm wird über das Herz gehalten, der Blutfluss an der Oberarminnenseite abgedrückt und danach der Druckverband angelegt. Den Druckverband legt man mit einem Verbandspäckchen an, das mit der Wundauflage auf die Wunde gelegt wird, und wickelt den Verband ca. dreimal herum. Nun nimmt man einen möglichst sterilen Verband, legt ihn in den Verband hinein und wickelt nun den restlichen Verband außenherum. Dabei sollte das Hochhalten des Armes beibehalten werden. Der Verletzte sollte keinesfalls stehen! Wird der Verband am sitzenden Verletzten angelegt, ist von einem zweiten Helfer sicherzustellen, dass der Verletzte nicht vom Stuhl kippen kann.

Station 5

6. Station:

Bei der letzten Station ging es um die Versorgung von großflächigen Schürfwunden. Man deckt Schürfwunden mit mehreren großen Pflastern ab, bis sie ganz zu gedeckt sind, und dann muss man den Verband anlegen.

Hier kommt ihr noch zum BRK Artikel:

http://www.leitstelle-bayreuth.de/nachrichten/34506/details_1.htm

Die Costa Concordia

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Die Costa Concordia gilt als das am besten bewachteste Schiffswrack der Welt. Aber warum wird es so gut bewacht? Dieses Schiff ist ein Wrack aber ein Tatort zugleich, außerdem hat man Angst davor, dass an Bord illegale Schatzsuche gemacht wird. Auf diesem Schiff sind in der Unglücksnacht im Januar 2012 32 Menschen ums Leben gekommen.

Opfer: 

Nation:

Todesopfer:

Deutschland

12

Italien

7

Frankreich

6

Peru

2

USA

2

Indien

12

Spanien

1

Ungarn

1

Tote gesamt

32

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Concordia

Es wird immer noch eine Person vermisst.

Historie:

Die Costa Concordia wurde von 2004-2006 gebaut. Bei ihrer Fertigstellung war sie das größte italienische Kreuzfahrtschiff. Als am 7. Juli 2006 bei der Schiffstaufe die Flasche nicht zerbrach, waren die Seeleute entsetzt, da dies als schlechtes Vorzeichen galt. Am 15. Juli 2006 begann die Jungfernfahrt in Savona. Taufpatin war das tschechische Top-Model Eva Herzigová.

Wegen heftiger Sturmböen hat das Schiff bei der Einfahrt in den Hafen von Palermo am 22. November 2008 die Hafenanlage gerammt, wodurch die Costa Concordia leicht beschädigt wurde.

Das Schiff diente 2010 auch als Kulisse für einen gesellschaftskritischen Film.

Der Untergang:

Am 13. Januar 2012 gegen 19 Uhr (MEZ) Ortszeit, lief die Concordia aus dem Hafen von Civitavecchia aus. Das Schiff war unter der Leitung des Kapitäns Francesco Schettino auf einer Fahrt nach Savona, auf der es Marseille, Barcelona, Palma, Cagliari und Palermo anlaufen sollte. Das Schiff war mit allen Navigationssystemen, die üblich sind, aber auch mehreren Radars, Echoloten, Satellitennavigation und mit digitalem Seekartensystem ausgerüstet.

Die Insel Giglio sollte sehr dicht an der Ostküste passiert werden. Nach einem Kursänderungsmanöver und den Daten des automatischen Identifikationssystems (AIS) kollidierte das Schiff laut Passagieren gegen 21:45 Uhr mit einem vorgelagerten Felsen. Der Voyage Data Recorder (VDR) der Concordia registrierte den Kollisionszeitpunkt mit 21:45 Uhr und 7 Sekunden und den Ort auf der Position 42° 21’ 41’’ N, 10° 55’ 50’’ O. Dort liegt in unmittelbarer Nähe ein Felsen.

Auf der Backbordseite entstand durch ihn ein 70 Meter langer Riss.

 

Costa Concordia bild 1

Kollisionsstelle (unten) und endgültige Position (Mitte) der Costa Concordia vor der Insel Giglio

Quelle:

Nach eigener Darstellung versuchte Kapitän Schettino, den Hafen der Insel Giglio anzusteuern. Dies wollte er nur machen, um die Bergungsarbeiten zu erleichtern, als Wasser eingetreten war.

Costa Concordia bild 2

Die letzten Positionen der Costa Concordia

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Concordia

Aus der Auswertung der VDR und der Sprachaufzeichnungen ergibt es sich, dass das Schiff wenige Minuten nach der Kollision nicht mehr manövrierbar war. Dies war nicht mehr möglich, da die Maschinenräume überflutet waren. Als die Costa Concordia gebaut wurde, galt die Vorschrift, dass die Stabilität eines Schiffes bei einer Kollision (bei einem bis zu 12 Meter großem Leck und bis zu 2 gefluteten Abteilungen) nicht gefährdet sein darf. Zum Unglückszeitpunkt wehte ein Wind aus Nordost mit der Stärke 4.

Seit der Kollision lag das Schiff bis zum 17.09.13 mit 65° Grad Schlagseite auf der Position 42°21`57``N, 0°55`18``O auf dem Grund.

Es waren an Bord 4.229 Gäste an Bord

Nation

Passagiere

 

Italien

1.000

 

Deutschland

566

 

Frankreich

160

 

Russland

111

 

Schweiz

69

 

Österreich

77

USA

120

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Concordia

und etwa 1.000 Besatzungsmitglieder. Es befanden sich unter den Passagieren noch einige Rollstuhlfahrer.

Schematische Darstellung der Aufrichtung und der Abtransport:

Nummer

Bild

Beschreibung

 

1

  •  Costa Concordia grafik 1

Plattform und Caissons

 

2

  •  Costa Concordia grafik 2

Aufrichten unter anderem durch Fluten der Caissons

 

3

  •  Costa Concordia grafik 3

Vorbereitung des Abtransports auf der Plattform

 

4

  •  Costa Concordia grafik 4

Abtransport, zusätzlicher Auftrieb durch Caissons

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Concordia

Caissons sind Senkkästen, die für Unterwasserarbeiten Arbeitsraum gebraucht werden.

Die Bergung:

Im Tank waren nach der Kollision noch etwa 2200 Tonnen Treibstoff und 180 Tonnen Schmierstoff. Diese Menge stellt nach einer Havarie (das heißt, dass sein Schiff sich auf der linken oder rechten Seite [Bugwand] befindet) eine erhebliche Gefahr für die Umwelt dar, besonders für die Natur-Reservate in der Umgebung, aber auch für Walschutzgebiete. Deshalb wurde unter anderem der Notstand ausgerufen und Experten bekamen den Auftrag, die Tanks zu leeren. Mitte März 2012 war bekannt, dass die Tanks geleert worden sind, aber noch kleine Reste im Wrack sind. Die Bewohner der Insel Giglio wollen einen schnellen Abtransport der Costa Concordia.

Gedenken:

Am ersten Gedenktag nach dem Unglück wurde einem Teil der Opfer gedacht. Teile des Felsens am Unfallort wurden mit einer Gedenktafel versehen. Mitarbeiter der Reederei, Angehörige der Opfer und der Bürgermeister brachten den Felsen zur Unglückstelle zurück.

Die Reederei löste Empörung damit aus, dass sie die Überlebenden aufforderte, nicht zur Feier zu kommen – aus Platzgründen.

Die Geschichte der Costa Concordia lässt sich durchaus wie ein Krimi lesen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Concordia